ÜBERBLICK

 

Für die Entwicklung des Projektes „kulturraum.gut.oberhofen“ ist eine Rechtsstruktur entstanden, die in folgender Art gegliedert ist:

 

1. Der Eigentümer (Stiftung Edith Maryon)

Zur Realisierung dieses so umfangreichen Projektes entstand eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Edith Maryon. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Immobilien, sowie Grund und Boden zu erwerben, um diese dann in Form einer Erbpacht oder Erbbaurecht an einen Betreiber zu übergeben. Damit entsteht die Möglichkeit Grund und Boden bzw. Gebäude freizukaufen und langfristig für Initiativen bereitzustellen. Das geschieht durch eine transparente Kostenumlage und nicht durch eine übliche Pacht. Im Falle des Projektes „kulturraum.gut.oberhofen“ ist die Stiftung die treunhänderische Eigentümerin. Sie ist ein kompetenter und wirtschaftlich solventer Partner für den Rechtsträger vor Ort und die einzelnen Projektbetreiber.

 

2. Der Rechtsträger vor Ort (Verein kulturraum.gut.oberhofen)

Es wurde ein Verein als Rechtsträger vor Ort gebildet, der das gesamte Projekt mit einer Kostenumlage, sowie den Nutzungs- und Baurechten von der Stiftung Edith Maryon übernimmt und dessen Ziel und Aufgabe es ist, die Gebäude und das Land im Sinne einer anthroposophischen Kulturinitiative einzurichten und auszubauen. Zweck des Trägers ist die Ermöglichung einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft, kultureller und pädagogischer Initiativen, Ausbildung und Jugendarbeit. Der Träger ist gemeinnützig, da er auch auf Zuwendungen und Schenkungen angewiesen ist. Der Verein kulturraum.gut.oberhofen wurde im November 2012 gegründet und in das Vereinsregister in Österreich (Vöcklarbruck) eingetragen.

 

3. Die Betreiber der einzelnen Projekte

Der Träger wird dann die Ländereien bzw. einzelne Gebäudeanlagen an die Betreiber vermieten oder verpachten. Hier geht es um „Unternehmen“, die im Sinne des Satzungszweckes des Trägers einzelne Projekte realisieren. Dazu gehören eine Kultur- und Bildungsorganisation, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein- oder mehrere Gewebebetriebe (Veredelung, Handel, Tischlerei) und ein Kinderheim, bzw. Altenwerk. Vermutlich wird es sich bei den Gewerbetreibenden um die Rechtsform der GmbH handeln und bei den pädagogischen und kulturellen Aufgaben um gemeinnützige Vereine. Die einzelnen Rechtsformen der Betreibergesellschaften sollen in den nächsten drei Jahren entstehen.

Organigramm_